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CSU zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „Für ein starkes und stabiles Bayern. In Bayern lebt es sich einfach besser.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 24 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Krankenhausinvestitionen auf eine Milliarde Euro erhöhen

Die CSU will die Krankenhäuser in ganz Bayern erhalten und nach Bedarf weiterentwickeln, besonders auf dem Land. Dafür sollen die jährlichen Investitionen des Landes auf eine Milliarde Euro wachsen.

Die CSU will die Krankenhäuser in Bayern erhalten. Auch auf dem Land soll es gute Ärzte und Kliniken geben. Das Land soll jedes Jahr eine Milliarde Euro für Kliniken ausgeben. Das ist viel mehr als heute. Für Notfälle gibt es zusätzlich Geld.

Das Programm begründet den Schritt mit hohen Kosten, die vor allem kleine Häuser auf dem Land wegen neuer Vorgaben des Bundes und wachsenden Wettbewerbsdrucks tragen müssen. Alle Beteiligten sollen Hilfe beim Aufbau von Strukturen erhalten, die ambulante und stationäre Versorgung verbinden. Für die Notfallversorgung sind 100 Millionen Euro über fünf Jahre eingeplant. Außerdem will die CSU das Gesundheits- und Pflegewesen zusammen mit den Kommunen auf Folgen des Klimawandels wie Hitzewellen vorbereiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„In den nächsten Jahren wollen wir die Krankenhausinvestitionen auf 1 Mrd. Euro im Jahr steigern – über die Hälfte mehr als aktuell.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die staatlichen Investitionen in Krankenhäuser sollen um mehr als die Hälfte steigen, also um deutlich mehr als ein Viertel.

Mehr Ärzte ausbilden und Geburtshilfe sichern

Die CSU will knapp 3.000 zusätzliche Medizinstudienplätze schaffen und Ärzte für das Land gewinnen. Die Geburtshilfe in Wohnortnähe soll weiter mit 28 Millionen Euro im Jahr gefördert werden.

Die CSU will mehr Ärzte ausbilden. Dafür soll es fast 3.000 neue Studien-Plätze geben. Ärzte sollen auch aufs Land gehen. Dafür gibt es Geld vom Land. Auch Hebammen und kleine Geburts-Stationen bekommen weiter Geld.

Praxisgründungen auf dem Land sollen durch Förderprogramme und die Landarztquote unterstützt werden, und das Stipendienprogramm für Medizinstudierende soll weiterlaufen. Für eine flächendeckende Notfallversorgung legt die CSU ein besonderes Gewicht auf Gewinnung und Ausbildung von Notärzten und Notfallsanitätern. In der Geburtshilfe bleiben die jährliche Förderung für Hebammenversorgung und kleinere Stationen, der Hebammenbonus und das Gründerpaket bestehen. Studienplätze für Hebammen sollen weiter gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir wollen im Bereich der Medizinerausbildung im Endausbau fast 3.000 zusätzliche Studienplätze schaffen“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat baut Studienplätze aus und führt Förderprogramme für Landärzte und Hebammen fort, also mehr öffentliche Leistungen.

Pflegeplätze ausbauen und Pflegekräfte gewinnen

Die CSU will bis 2028 den Bau von 8.000 neuen Pflegeplätzen fördern und das Landespflegegeld fortführen. Mehr Fachkräfte sollen durch bessere Bedingungen und schnellere Verfahren für Pflegekräfte aus dem Ausland kommen.

Die CSU will mehr Plätze in der Pflege schaffen. Bis 2028 sollen 8.000 neue Plätze entstehen. Das Pflege-Geld vom Land Bayern soll bleiben. Pflege-Kräfte aus dem Ausland sollen schneller in Bayern arbeiten dürfen.

Das Landespflegegeld, das es nach dem Programm nur in Bayern gibt, soll weiterentwickelt werden. Für den Pflegeberuf verlangt die CSU angemessene Bezahlung und attraktive Arbeitsbedingungen. Mit den Einrichtungen sollen Springermodelle und Springerpools entstehen, weil Leiharbeit aus Sicht der CSU nur ergänzen kann. Für ausländische Pflegekräfte sind Schnellverfahren und eine geförderte Integration im Betrieb vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Zusätzlich zu den bereits seit 2018 geförderten 4.000 neuen Pflegeplätzen wollen wir bis zum Jahr 2028 8.000 neue Pflegeplätze fördern.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll mehr Pflegeplätze fördern und eine eigene Landesleistung fortführen, was öffentliche Leistungen ausbaut.

  • Migrationeher offen

    Schnellverfahren sollen die Zuwanderung ausländischer Pflegefachkräfte erleichtern und beschleunigen.

Hospiz- und Palliativversorgung ausbauen, Suizidassistenz ablehnen

Die CSU will die Begleitung Sterbender ausweiten, auch zu Hause und in Pflegeheimen. Sie versteht das als ihre Antwort auf den assistierten Suizid, den sie ablehnt.

Die CSU will sterbende Menschen besser begleiten. Das soll auch zu Hause und im Pflege-Heim möglich sein. Hilfe beim Suizid lehnt die CSU ab. Suizid heißt: Ein Mensch nimmt sich das Leben.

Das Programm hebt die Arbeit in der Palliativmedizin und in Hospizen als besonders wichtig hervor. Die Versorgung soll über Palliativstationen und stationäre Hospize hinausreichen. Die CSU nennt dies ein Gebot der Menschlichkeit. Schwerstkranke und Sterbende sollen sich gut versorgt fühlen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir lehnen ihn ab und wollen, dass sich Schwerstkranke und Sterbende gut betreut fühlen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CSU lehnt die Suizidassistenz ab und setzt stattdessen auf Sterbebegleitung, was überlieferten Wertvorstellungen entspricht.

Cannabis-Legalisierung in Bayern verhindern

Die CSU lehnt die von der Bundesregierung geplante Freigabe von Drogen ab und nennt sie einen Irrweg. Bayern soll keine Modellregion für Cannabis werden.

Die Bundesregierung will Cannabis erlauben. Die CSU ist dagegen. Bayern soll kein Test-Gebiet für Cannabis werden. Die CSU will das mit allen erlaubten Mitteln verhindern.

Das Programm wirft der Bundesregierung vor, die Freigabe von Drogen wichtiger zu nehmen als die Versorgung mit Arzneimitteln. Die CSU kündigt an, sämtliche rechtlichen und praktischen Mittel gegen eine Cannabis-Testregion in Bayern zu nutzen. Drogen sollen nach ihrer Auffassung geächtet bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir werden alle rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten ausschöpfen, damit Bayern keine Testregion für Cannabis wird.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Das geltende strafrechtliche Verbot soll gegen eine konkret geplante Lockerung erhalten bleiben.

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CSU verteidigt das bestehende Cannabis-Verbot gegen die geplante Freigabe durch den Bund.

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