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parteiprogramm

BSW zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Brandenburg – vernünftig und gerecht.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 42 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Langfristiges Investitionsprogramm für Infrastruktur auflegen

Das BSW fordert ein langfristiges Investitionsprogramm des Landes für die Infrastruktur, an dem die Kommunen beteiligt werden. Damit soll der aus Sicht der Partei große Rückstand bei Instandhaltung und Investitionen abgebaut werden.

Viele Straßen und Brücken in Brandenburg sind kaputt. Das BSW will deshalb ein großes Programm für Investitionen. Das Geld soll in Straßen, Schulen, Wohnungen und Bahn fließen. Die Gemeinden sollen dabei mitmachen.

Das Programm soll vor allem Straßen, Brücken, Digitalisierung, Schulen, Wohnungsbau und Bahnanbindungen umfassen. Die Partei verweist auf Schäden an der Verkehrsinfrastruktur, Sperrungen und Umleitungen. Als eine Ursache nennt sie fehlende Fachfirmen, weil öffentliche Aufträge in den letzten Jahren ausgeblieben seien. Die kommunalen Investitionen lägen unter denen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Der Rückstand bei sozialer und technischer Infrastruktur soll behoben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Wir fordern deshalb ein langfristiges umfassendes Investitionsprogramm für unsere Infrastruktur, insbesondere bei Straßen, Brücken, Digitalisierung, Schulen, Wohnungsbau und Bahnanbindungen, unter Einbeziehung der Kommunen.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Investitionen sollen über ein Landesprogramm ausgeweitet werden, was mehr staatliche Ausgaben bedeutet.

Schuldenbremse für Investitionen lockern

Das BSW will, dass der Staat für öffentliche Investitionen wieder Kredite aufnehmen darf. Die Schuldenbremse soll nach Ansicht der Partei den Fortschritt im Land nicht länger bremsen.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Das BSW will diese Regel lockern. Der Staat soll für Investitionen wieder Kredite aufnehmen dürfen. So soll das Land vorankommen.

Die Schuldenbremse ist die Regel, die neue Schulden von Bund und Ländern stark begrenzt. Das Programm verlangt, dass kreditfinanzierte öffentliche Investitionen wieder möglich werden. Begründet wird das mit dem Rückstand bei Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und Wohnungsbau.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Kreditaufnahmen für öffentliche Investitionen müssen wieder zugelassen werden.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die geltende Schuldenregel soll für Investitionen grundlegend geöffnet werden, was von Haushaltsdisziplin zu kreditfinanzierten Staatsausgaben führt.

Kommunalfinanzen reformieren, Rückkäufe fördern

Das BSW will das Finanzausgleichsgesetz so reformieren, dass alle Kommunen ausgeglichene Haushalte aufstellen können. Ein Fonds soll Städten und Gemeinden helfen, früher verkaufte Einrichtungen der Daseinsvorsorge zurückzukaufen.

Viele Gemeinden in Brandenburg haben zu wenig Geld. Das BSW will das Gesetz zur Verteilung des Geldes ändern. Jede Gemeinde soll mit ihrem Geld auskommen. Ein Fonds soll beim Rückkauf verkaufter Einrichtungen helfen. Das sind zum Beispiel Krankenhäuser oder Wohnungen.

Das geltende Finanzausgleichsgesetz sieht die Partei als wesentlichen Grund für die schlechte Haushaltslage vieler Kommunen. Die Reform soll gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund und dem Landkreistag erarbeitet werden. Kommunen hätten unter Haushaltsdruck Grundstücke, Wohnungen und Krankenhäuser verkauft und damit Einfluss und Einnahmen verloren. Ein Rekommunalisierungsfonds soll den Rückkauf ermöglichen. Die Förderpolitik des Landes hält das BSW für beliebig; vor allem die Kinder- und Jugendarbeit soll verlässlich und langfristig finanziert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Die Kommunen sollen mit einem starken Rekommunalisierungsfonds zum Rückkauf wichtiger kommunaler Einrichtungen der Daseinsvorsorge unterstützt werden.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Privatisierte Einrichtungen sollen mit Landesmitteln in öffentliche Hand zurückkehren und Kommunen mehr Geld erhalten, was die Rolle des Staates ausbaut.

Vermögensteuer über den Bundesrat wieder einführen

Das BSW will, dass Brandenburg im Bundesrat eine Initiative für eine Vermögensteuer auf sehr große Vermögen startet. Die Einnahmen sollen den Ländern für Bildung, Krankenhäuser und Schulgebäude zugutekommen. Die neue Grundsteuer soll die Bürger dagegen nicht stärker belasten.

Das BSW will eine Steuer auf sehr große Vermögen. Sie soll für Multimillionäre und Milliardäre gelten. Brandenburg soll das im Bundesrat vorschlagen. Das Geld soll in Schulen und Krankenhäuser fließen. Die Grundsteuer soll für die Bürger nicht steigen.

Die Partei beruft sich auf eine Studie des Netzwerks Steuergerechtigkeit. Danach könnte der Staat jährlich 73 Milliarden Euro mehr einnehmen, wenn Vermögen der Reichsten so besteuert würden wie in der Schweiz. Diese Einnahmen stünden den Ländern zu. Außerdem verlangt das Programm, dass die Neuregelung der Grundsteuer insgesamt nicht mehr Geld einbringt als zuvor und Bürger nicht zusätzlich belastet.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Wir regen eine Bundesratsinitiative Brandenburgs für eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer für Multimillionäre und Milliardäre an.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine heute nicht erhobene Steuer auf große Vermögen soll wieder eingeführt werden, was Umverteilung grundlegend ausweitet.

Was sagen die anderen Parteien zu Finanzen und Steuern?

Alle Programme in Brandenburg im Vergleich