Energiewende mit Gewinnbeteiligung und Klimaanpassung
Das BSW will Kommunen und Bürger stärker an den Gewinnen von Solar- und Windparks beteiligen und kritisiert die hohen Netzentgelte in Brandenburg. Klimaschutz soll sich für die Bürger rechnen; statt mehr Bürokratie setzt das Programm auf technische Innovation und Anpassung an Klimafolgen.
Gemeinden und Bürger sollen Geld aus Wind-Parks und Solar-Parks bekommen. Strom soll in Brandenburg nicht teurer sein als anderswo. Klima-Schutz soll das Leben nicht teurer machen. Das Land soll sich besser gegen Hitze, Dürre und Hochwasser schützen.
Das Programm hält es für nicht hinnehmbar, dass Brandenburg Strom für Bayern und Baden-Württemberg erzeugt und zugleich höhere Strompreise hat. Klima- und Umweltschutz soll vor allem durch rasch umsetzbare ingenieurtechnische Neuerungen gelingen. Das BSW lehnt aus seiner Sicht überzogene Bürokratie und eine Schwächung des kommunalen Planungsrechts im Namen des Klimaschutzes ab. Zur Anpassung zählt es Hochwasserschutz, die Förderung trockenheitsresistenter Pflanzen sowie Investitionen in Hitzeschutz und Kühlung, etwa in Kliniken und Pflegeheimen.
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„Wir wollen öffentliche Förderung und Bürgerbeteiligung bei der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und eine stärkere Beteiligung von Kommunen und ihren Bürgern am Gewinn aus Solar- und Windparks.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Öffentliche Förderung und eine Gewinnbeteiligung von Kommunen und Bürgern verteilen Erträge der Energieerzeugung um.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Das Programm bejaht erneuerbare Energien, stellt aber Preise und kommunale Planungshoheit über Klimavorgaben und betont Anpassung statt strengerer Auflagen.