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BSW zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Brandenburg – vernünftig und gerecht.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 42 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Energiewende mit Gewinnbeteiligung und Klimaanpassung

Das BSW will Kommunen und Bürger stärker an den Gewinnen von Solar- und Windparks beteiligen und kritisiert die hohen Netzentgelte in Brandenburg. Klimaschutz soll sich für die Bürger rechnen; statt mehr Bürokratie setzt das Programm auf technische Innovation und Anpassung an Klimafolgen.

Gemeinden und Bürger sollen Geld aus Wind-Parks und Solar-Parks bekommen. Strom soll in Brandenburg nicht teurer sein als anderswo. Klima-Schutz soll das Leben nicht teurer machen. Das Land soll sich besser gegen Hitze, Dürre und Hochwasser schützen.

Das Programm hält es für nicht hinnehmbar, dass Brandenburg Strom für Bayern und Baden-Württemberg erzeugt und zugleich höhere Strompreise hat. Klima- und Umweltschutz soll vor allem durch rasch umsetzbare ingenieurtechnische Neuerungen gelingen. Das BSW lehnt aus seiner Sicht überzogene Bürokratie und eine Schwächung des kommunalen Planungsrechts im Namen des Klimaschutzes ab. Zur Anpassung zählt es Hochwasserschutz, die Förderung trockenheitsresistenter Pflanzen sowie Investitionen in Hitzeschutz und Kühlung, etwa in Kliniken und Pflegeheimen.

Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Wir wollen öffentliche Förderung und Bürgerbeteiligung bei der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und eine stärkere Beteiligung von Kommunen und ihren Bürgern am Gewinn aus Solar- und Windparks.“
Seite 34 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Förderung und eine Gewinnbeteiligung von Kommunen und Bürgern verteilen Erträge der Energieerzeugung um.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Das Programm bejaht erneuerbare Energien, stellt aber Preise und kommunale Planungshoheit über Klimavorgaben und betont Anpassung statt strengerer Auflagen.

Kohle bis 2038 nutzen, Bürgerenergie fördern

Das BSW will die Energiepolitik am Bedarf von Betrieben und Bevölkerung ausrichten und hält Erdgas und Kohle weiter für nötig. Einen Kohleausstieg vor 2038 schließt die Partei aus. Zugleich will sie erneuerbare Stromerzeugung ausbauen und die Gewinne daraus den Bürgern zukommen lassen.

Das BSW will Kohle und Gas weiter nutzen. Vor dem Jahr 2038 soll es keinen Kohle-Ausstieg geben. Die Partei will auch mehr Strom aus Wind und Sonne. Bürger sollen an den Gewinnen daraus beteiligt sein.

Nach dem Programm hat die Energiepolitik der Bundesregierung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft geschadet. Auf fossile Energieträger will das BSW erst verzichten, wenn alternative Technologien und Energieträger verfügbar sind. Den Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung will die Partei fördern, auch als Grundlage für grünen Wasserstoff. Bürgerwindparks, Bürgersolarparks und Bürgerstrom-Modelle sollen unterstützt werden. Photovoltaik soll zuerst auf versiegelten Flächen, Deponien und früheren Truppenübungsplätzen entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Einen Kohleausstieg vor 2038 wird es mit uns nicht geben.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Das BSW verteidigt den gesetzlichen Ausstiegstermin 2038 gegen die diskutierte Vorverlegung und macht den Verzicht auf Kohle und Gas von der Versorgungssicherheit abhängig.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Brandenburg im Vergleich